Sonderhefte

Seit 2012 sind 1 bis 2 kostenlose Sonderhefte pro Jahrgang Bestandteil eines Jahresabo. Diese Ausgaben sind nicht käuflich.
  

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Sonderheft 2014/1: Durch den 1. Weltkrieg ausgelöste Veränderungen tragbarer Dekorationen im Königreich Preussen

Sonderheft 2014/1: Durch den 1. Weltkrieg ausgelöste Veränderungen tragbarer Dekorationen im Königreich Preussen

Der Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren war Anlass für dieses Sonderheft. Als Autor konnte hierfür der profunde Kenner des preußischen Ordenswesens, Peter Sauerwald, gewonnen werden. Am Beispiel von Preußen wird deutlich, wie eng das Auszeichnungswesen mit Auswirkungen der Kriegsführung, der Gesellschaftsordnung und der Wirtschaft verwoben ist.
Im Fokus der Darstellung stehen die Auswirkungen einer Schwäche der Mittelmächte (Deutsches Reich und Österreich), dem Mangel an für die Kriegsführung notwendigen Rohstoffen (Erze) und die dadurch unvermeidbaren Auswirkungen auf die Herstellung von Orden und Ehrenzeichen. Zusammen mit einer inflationären Verleihungspolitik, mit der man glaubte die um sich greifende schlechte Stimmung und Kriegsmüdigkeit  bekämpfen zu können, war das Kaiserreich sehr bald gezwungen, die bereits bestehenden Orden aus Silber statt Gold herzustellen, oder anstelle von Silber mit dem scheinbar noch ausreichend vorhandenen „Kriegsmetall“ Zink (Ansonit) zu prägen. Für die in der Endphase des Weltkrieges gestifteten Ehrenzeichen war grundsätzlich die Verwendung von Zink oder sogar Eisen vorgeschrieben. Ein Vorgang, der sich im Zweiten Weltkrieg wiederholte.
Am Beispiel preußischer Orden und Ehrenzeichen werden die Auswirkungen der kriegsbedingten Mangelsituation auf die verschiedenen Dekorationen dokumentiert. Um den Sammlern nützliches Vergleichsmaterial an die Hand zu geben, werden die Realien deutlich vergrößert abgebildet.

 

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Sonderheft 2012/1: Peter Adolf Thiessen. Ein Wissenschaftler in fünf verschiedenen Gesellschaftsordnungen und seine Auszeichnungen

Sonderheft 2012/1: Peter Adolf Thiessen. Ein Wissenschaftler in fünf verschiedenen Gesellschaftsordnungen und seine Auszeichnungen

Es war möglich den nahezu kompletten ordenskundlichen Nachlass auszuwerten. Ein Hauptanliegen der Ordenskunde – die Verknüpfung von Auszeichnungen, dem Menschen, der sie erhielt und der Gesellschaftsordnung, in der dieser Ausgezeichnete lebt – war im Fall Peter Adolf Thiessen möglich. Insbesondere die DDR bedachte ihn mit den höchsten Auszeichnungen.
Das Heft enthält 132 farbige Abbildungen.

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Sonderheft 2013/1: Das Eiserne Kreuz 1813

Sonderheft 2013/1: Das Eiserne Kreuz 1813

Das schlichte Ehrenzeichen aus Eisen ist auch nach 200 Jahre ein Symbol mit starker Präsenz und hoher Aktualität.
Ursprünglich nur für die Dauer der Befreiungskriege ins Leben gerufen, erlebte das Eiserne Kreuz in den Jahren 1870, 1914 und schließlich 1939 seine Erneuerung. Es wurde zum Sinnbild des preußischen und schließlich gesamtdeutschen Soldatentums.
Seit der Stiftung des Eisernen Kreuzes wurde immer wieder auf dessen christlich-religiösen Bedeutungsgehalt und die daraus rührende vereinigende Kraft für den Befreiungskrieg gegen Napoleon verwiesen. Die Verklärung der preußischen Erhebung zum religiösen Nationskrieg aller Deutschen bediente sich einer biblischen Bildsprache, in der die neue Kriegsauszeichnung auch zum Symbol göttlicher Gnade und Erlösung avancierte. Ernst Moritz Arndt konnte deshalb das Eiserne Kreuz als das hohe Feldzeichen der deutschen Freiheitskriege rühmen, weil durch die Mehrdeutigkeit der religiösen Semantik nationale Schlüsselbegriffe wie „Volk“, „Nation“ und „Vaterland“ gleichsam eine deutsche wie auch einzelstaatliche Bedeutung erhielten.
Das vorliegende Sonderheft behandelt nicht nur das Thema selbst, sondern auch das mit den Befreiungskriegen in Preußen begonnene Reformwerk, das dem Soldaten im Staats- und Gesellschaftsgefüge eine vollkommen neue Rolle zuweisen sollte.
Darüber hinaus verstehen sich die Beiträge als symbolgeschichtliche Annäherung an die damaligen gesellschaftlichen Strukturen, sozialen Lebenswelten und kollektiven Mentalitäten. Das Eiserne Kreuz von 1813 war in Preußen ein zentraler Bestandteil der materiellen Kultur des Krieges und symbolisierte wie kein anderes Artefakt Ehre als Funktionselement sozialer Anerkennung.
Sie unterstreichen zudem, dass dieses Sinnbild eines der bedeutendsten Motive der politischen Ikonographie Preußens war, ein symbolischer Ausdruck soldatischer Tugendnormen, die auf den geistigen und sittlichen Werten der europäischen Völker und des christlichen Abendlandes fußen.
Dr. Frank Wernitz

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